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Da Kinder nur einmal im Jahr eingeschult werden, beträgt auch der Altersunterschied bis zu einem Jahr. Unterschiedliche Entwicklungsstände und große Altersunterschiede ergeben unterschiedliche Startbedingungen für Schulanfänger beim lesen und schreiben zu lernen. Es ist die Aufgabe der Grundschule, jedes Kind seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechend zu fördern. Darum sollten Sie sich keine Sorgen machen, wenn Ihr Kind vor der Einschulung noch keine Buchstaben kennt oder schreibt, ein Freund oder eine Freundin hingegen schon Wörter lesen oder schreiben kann. Ihr Kind kann stattdessen vielleicht schon zählen, beschäftigt sich intensiv mit Puzzlespielen oder hat eine andere ausgeprägte Fähigkeit.

Ihr Kind muss bei Schuleintritt noch nicht lesen, schreiben oder rechnen können. Es ist ideal auf den Schuleintritt vorbereitet, wenn Sie folgende Dinge berücksichtigen:

  • Spielen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind.
  • Lassen Sie Ihr Kind viel im Freien spielen, rennen, klettern und sich bewegen.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind, sich selbstständig anzuziehen und die Schuhe zuzubinden.
  • Bringen Sie Ihrem Kind bei, sich selbst die Hände zu waschen.
  • Verplanen Sie die Zeit ihres Kindes nicht vollständig mit Aktivitäten, sondern geben ihm ausreichend Möglichkeiten zu spielen woran es am meisten Spaß hat.
  • Schenken Sie ihm Aufmerksamkeit, hören Sie ihm zu und reden und erzählen Sie viel mit Ihrem Kind.
  • Schaffen Sie Ihrem Kind Freiräume, in denen es sich frei entfalten kann oder auch einfach mal nichts tun.
  • Schauen Sie mit Ihrem Kind nur wenige, ausgewählte Kindersendungen im Fernsehen pro Tag (max. einmal pro Tag).
  • Bringen Sie Ihr Kind abends rechtzeitig ins Bett.
  • Ermöglichen Sie Ihrem Kind eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung.
  • Schenken Sie Ihrem Kind Anerkennung und loben Sie es für die vielen, kleinen Errungenschaften im Alltag.
  • Vergleichen Sie Ihr Kind nicht mit anderen. Ihr Kind ist einmalig!
  • Sagen Sie ihrem Kind nie: Das kannst Du noch nicht!
  • Überfordern Sie Ihr Kind nicht, sondern nehmen Sie umsichtig Rücksicht auf seinen Entwicklungsstand.
  • Schenken Sie Ihrem Kind Vertrauen, damit es sich etwas zutraut
  • Respektieren Sie Ihr Kind als eigenständige Persönlichkeit.
  • Freuen Sie sich mit Ihrem Kind über alles, was es bereits erreicht hat.
  • Drohen Sie niemals mit der Schule. Das erzeugt Angst. Ihr Kind sollte von Ihnen erfahren, dass die Schule es freudig erwartet.

Ihr Kind gewinnt in der Schule neue Bezugspersonen, zu denen es starke Beziehungen aufbaut. Sie sollten sich nicht zurückgesetzt fühlen. Es ist natürlich, dass Äußerungen des Lehrers oder der Lehrerin vorübergehend mehr Gewicht haben können als das, was Sie Ihrem Kind sagen. Sollten Sie einmal anderer Meinung sein als die Lehrerin oder Lehrer – besprechen Sie das Problem offen mit ihr oder ihm, nicht aber vor den Ohren des Kindes. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schule wirkt sich positiv auf die Schulfreude Ihres Kindes aus.

Wenn es Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben gibt, teilen Sie das der Lehrerin oder dem Lehrer mit. Sie sollten Ihr Kind nicht über Gebühr damit plagen. Besser ist es, die Schule bei einer Überforderung zu informieren. Wenn Ihnen eine Hausaufgabe nicht gut genug geschrieben erscheint und Sie Ihr Kind häufig zum Neuschreiben veranlassen, wird es dies nur unter Protest und Tränen tun. Es besteht die Gefahr, dass das Kind jegliche Lust verliert – auf alle Fächer, in denen geschrieben wird. Überlassen Sie das Urteil über die Qualität der Hausaufgaben der Lehrerin oder dem Lehrer. Kritik aus ihrem Mund wird leichter als berechtigt angenommen.

Sie sollten täglich die Zeit finden, sich für die Hausaufgaben Ihres Kindes zu interessieren. Wenn einmal Hausaufgaben vergessen worden sind, schimpfen Sie nicht. Welcher Erwachsene denkt immer an alles? Entscheidend ist: Das Kind begreift, dass es für sein Lernen selbst verantwortlich ist. Ihr Kind sollte deshalb auch nicht täglich bei Mitschülern nachmittags nach den Hausaufgaben fragen.

Je mehr Sie Ihr Kind auch für kleine Fortschritte loben, desto besser kann es mit Misserfolgen umgehen. Betrachten Sie Fehler als Möglichkeiten, daraus zu lernen. Ermutigen Sie es, einen gemachten Fehler selbst zu finden und zu bereinigen.

Damit Ihr Kind auch zu Hause gute Voraussetzungen für ein Erfolgreiches Lernen hat, sollten Sie folgende Dinge beachten:

  • Lassen Sie Ihr Kind stets am selben Platz arbeiten.
  • Vermeiden Sie Unruhe wie Radio, Fernsehen und Unterhaltung.
  • Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung.
  • Achten Sie auf eine richtige Sitzhaltung: die Füße stehen auf dem Boden, die Arme bilden einen Winkel von 90°.
  • Lassen Sie Ihr Kind täglich zur gleichen Zeit die Hausaufgaben anfertigen. Am besten nach einer kleinen Pause nach dem Essen.
  • Wählen Sie das richtige Material aus: Wachsmalstifte, Knetgummi, einen Farbkasten und zum Schreibenlernen einen Schreiblernstift mit dicker, nachfüllbarer Graphit-Mine und dickem Griffprofil, damit die Finger nicht abrutschen und verkrampfen
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Stift entspannt und ohne „Knickfinger“ hält.