Grundschule

Faltbäume

21.02.2010, abends

Unsere Märchenwerkstatt hatten wir zwar schon beendet, aber zum Abschluss wollten wir noch ein zweites Bild dazu gestalten: Ein Hexen- oder Räuberhaus im Wald.

Ich schnitt Tonpapier in kleinen Formaten und verschiedenen Grüntönen für die Tannen zurecht und legte sie auf die Seite. Für die Gestaltung der Tannenbäume wollte ich mit den Kindern zuerst einige Vorübungen machen:
- Tannenbäume mit beiden Händen in der Luft schwingen
- Tannenbäume mit beiden Händen und dickeren Stiften auf großes Malpapier
    gestalten
Insbesondere bei der zweiten Übung auf dem Papier hatten so manche Kinder ihre Probleme.
Nun zeigte ich die kleinen grünen Papiere. Die Frage an die Kinder: Wie schneide ich hier die Tannenbäume aus? „So vormalen, wie wir es auf dem großen Papier gemacht haben“, meinte ein Junge. „Aber wir können es auch falten, dann brauchen wir nur eine Seite malen“, meinte ein anderer Junge. „Wie?“ „Mach mal vor!“ Ich gab dem Jungen ein größeres weißes Probeblatt. Die anderen probierten gleich mit, ich half mit Tipps, hielt mich aber sonst im Hintergrund. Mehrere weiße Faltschnitte entstanden, bis sich die Kinder das grüne kleine Papier holten.

Bei den Kindern, die bereits bei den Vorübungen Probleme hatten, zeigten sich auch hier Unsicherheiten oder auch Nichtkönnen. Schwierig war es vor allem, die Tanne richtig aufzuzeichnen, damit man auf der richtigen Seite einschneiden konnte. Sonst fiel der Baum plötzlich beim Aufklappen auseinander. Aber das war auch eine Erfahrung.

Ein Mädchen hatte dazu eine gute Idee: „Ich kleb nachher auf dem braunen Blatt, wenn wir den Wald kleben, den Baum an den Rand!“

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Clowns

21.02.2010, abends

Mit Pastell-Ölkreiden zu malen ist etwas Herrliches. Sie sind für die Kinder leicht zu handhaben, der Farbauftrag ist wunderbar deckend (auch wenn man sich dabei manchmal etwas anstrengen muss) und die Wirkung ist sehr leuchtkräftig, selbst auf schwarzem Papier.

Die Fastnachtswoche kam mir für die Gestaltung von Clownsgesichtern gerade recht. Da wir bereits innerhalb unserer Märchenwerkstatt Räubergesichter mit den Pastell-Ölkreiden gemalt hatten, brauchte ich hier nicht mehr so viel erklären, zumindest nicht die Technik. Wir wiederholten noch einmal kurz den Aufbau des Gesichtes: Sitz der Augen, Nase, Mund, Haare, evtl. Kopfbedeckung. Dann ging es ans Ausgestalten. Ich zeichnete einige Umrisse von Köpfen an die Tafel, hörte mir Vorschläge an und überließ den Kindern die Ausgestaltung. Immer wieder kamen neue Ideen und Verbesserungsvorschläge zu den Augen, dem Mund, den Haaren oder dem Hut.

Nach zwei Tagen waren unsere Clowns fertig. Und jeder sah anders aus. Fastnacht ist zwar jetzt schon wieder vorbei, aber unsere Clownsgesichter zieren immer noch unser Klassenzimmer und lachen uns jeden Morgen lustig entgegen.

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