Igelbilder
Wir haben im Moment eine Igelwerkstatt am Laufen, in der die Kinder nicht nur viel Wissenswertes über den Igel erfahren, sondern auch basteln, malen, spielen und rätseln können.
Da bot es sich an, aus dem Wissen heraus, dass Igel meist in der Abenddämmerung auf Beutefang sind, ein Bild dazu zu malen. Da wir – zumindest am Schulmorgen – keine Abend- oder Morgendämmerung (jetzt noch nicht) beobachten können, brachte ich Bilder und Fotos zum Anschauen mit. Wir betrachteten uns die Farben, benannten sie und suchten sie in unserem Farbkasten heraus. Wir bemerkten auch, dass Menschen und Gegenstände in der Dämmerung noch nicht oder nicht mehr gut zu sehen sind, sie erscheinen kaum noch farbig, eher dunkel, grau bis schwarz.
In der ersten Stunde zauberten wir die Dämmerung aufs Papier: Mit dem Schwamm und Wasserfarben.
In einer weiteren Stunde gestalteten wir die Igel aus schwarzem Tonpapier und den „Boden“ aus braunem Tonpapier. Der Boden bereitete keine Probleme, aber die Stacheln der Igel. Wie male ich sie auf und wie schneide ich sie am geschicktesten aus? Vorschläge waren gefragt. Wir setzten uns zusammen und probierten aus. Am Schluss einigten wir uns auf eine „Ausführung“: Den Stachelrücken des Igels erst im Halbkreis aufzeichnen, dann die Stacheln entweder erst aufzeichnen und dann stets von außen die Spitzen oder sofort die Spitzen einschneiden. Jetzt war es für viele leichter.
An einem weiteren Tag wollten wir unsere Bilder fertig gestalten.


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